Grußwort des Präsidenten

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Uhrenfreunde,

Josef M. Stadl -2014

 

ich will hier kurz die Gelegenheit ergreifen, Ihnen die Deutsche Gesellschaft für Chronometrie vorzustellen.

 

Unsere Gesellschaft wurde im Jahr 1949 gegründet, um die schwer angeschlagene westdeutsche Uhrenindustrie durch Forschung und Entwicklung zu unterstützen. Der Schwerpunkt lag somit auf dem technisch-wissenschaftlichen Sektor und führte zu einer engen Partnerschaft mit dem Hahn-Schickard-Institut der Technischen Universität Stuttgart. Mit dem Niedergang der Uhrenindustrie, ja dem fast vollständigen Verschwinden der mechanischen Uhren, verschob sich der Schwerpunkt unserer Forschungsarbeit vom technisch-wissenschaftlichen zum historisch-wissenschaftlichen Gebiet.

 

Der Grundstein für den historisch-wissenschaftlichen Fachkreis wurde 1959 gelegt, als im Rahmenprogramm des Internationalen Chronometriekongresses in München engagierte Sammler eine kleine Ausstellung historischer Uhren im Deutschen Museum organisierten. Das große Publikumsinteresse bestätigte die Notwendigkeit, die Geschichte der Zeitmessung zu erforschen und den historischen Uhren mehr Gewicht zu verleihen. So kam es zur Gründungsinitiative für einen eigenständigen historisch-wissenschaftlichen Fachkreis – der so genannten „Freunde alter Uhren“. Formal wurde dieser Schritt am 10.01.1960 in Stuttgart vollzogen.

 

Heute umfasst unsere Gesellschaft mehr als 1100 Mitglieder, die thematisch in vier Fachkreisen zu den Themen Armbanduhren, elektrische Uhren, Sonnenuhren und Turmuhren und örtlich in 10 Regionalkreisen von Hamburg im Norden bis Stuttgart im Süden, von Köln im Westen bis Dresden im Osten organisiert sind.

 

Ich hoffe, Sie finden interessante Informationen und Hinweise auf unseren Internetseiten. Wir stehen Ihnen über unsere Geschäftsstelle, Fach- bzw. Regionalkreisleiter und Ansprechpartner zu Fachthemen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

 

Josef M. Stadl

 

Präsident