Jahrestagung 2018 vom 5.- 7. Oktober 2018 in Frankfurt

Die Jahrestagung 2018 der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie e.V. findet in diesem Jahr vom 5.- 7. Oktober 2018 in Frankfurt statt. Anmeldeformular

 

Hotel

Ibis Hotel Frankfurt Centrum

Speicherstrasse 4
60327
Frankfurt am Main

Tel.: +49 (0) 69 27303-153

Fax: +49 (0) 69 27303-300

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Die Zimmer sind als Abrufkontingent reserviert und können bis 6. September 2018 unter dem Stichwort „DGC Jahrestagung 2018“ gebucht werden. Bitte verlangen Sie eine Bestätigung.

Das Einzelzimmer kostet inkl. Frühstück 76,00 € / Nacht und das Doppelzimmer für 2 Personen inkl. Frühstück 92,00 € / Nacht. WLAN ist frei verfügbar. Im Kontingent können Zimmer wahlweise vom 4.10. - 8.10.2018 abgerufen werden. Das Hotel verfügt über eine eigene kostenpflichtige Tiefgarage. Das Ibis ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen und liegt nur 650m vom Hauptbahnhof entfernt.

 

Mitgliederversammlung am 6. Oktober 2018

Die Tagung findet im

Wilhelm Leuschner Saal (A), Gewerkschaftshaus
Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77
60329 Frankfurt

statt. Der Tagungsort ist 300 m vom Hotel entfernt.

 

Programm – Änderungen vorbehalten

 

Freitag, 5. Oktober 2018

Wir treffen uns um 9.45 Uhr im Freilichtmuseum Hessenpark an der Kasse. Begrüßung durch den Museumsleiter Jens Scheller um 10 Uhr. Anschließend finden drei Führungen statt, die dreimal parallel zwischen 10.30 Uhr und 15 Uhr ab Marktplatz angeboten werden, wodurch kleine Gruppen garantiert sind:

Allgemeine Führung durch den Hessenpark Turmuhrenausstellung und Werkstatt Ritzert; Hessische Uhrmacherschule.

Ab ca. 15.00 Uhr freie Besichtigung im Freilichtmuseum.

Falls Sie eine Mitfahrgelegenheit ab Ibis Hotel Frankfurt Centrum benötigen, melden Sie sich bitte rechtzeitig bei der Geschäftsstelle. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist möglich, aber umständlich.

 

Samstag, 6. Oktober 2018

  • 9.00-12.00 Uhr Mitgliederversammlung im Wilhelm Leuschner Saal (A), Gewerkschaftshaus
  • 12.30 Uhr Mittagsimbiss für die MV Teilnehmer
  • 14.00 Uhr Fachvorträge

Tagungsort 300 m vom Hotel entfernt: Gewerkschaftshaus Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 60329 Frankfurt

 

Alternativprogramm

10.00 Uhr Beginn der Führung im Palmengarten (
Siesmayerstraße 61
60323 Frankfurt am Main )

Anfahrt ab Hauptbahnhof: S-Bahn und Fußweg (1,5 km), insgesamt ca. 30 Min.

 

Festliches Abendessen

19.00 Uhr im Kunstmuseum Städel


Café-Restaurant Holbein’s

Holbeinstraße 1

60596 Frankfurt


Entfernung vom Hotel ca. 1 km Fußweg

 

Sonntag, 7. Oktober 2018

10.00 Uhr Besuch im Museum für Uhren, Schmuck und Kunst. 
Es werden Fahrgemeinschaften gebildet.

Museum für Uhren, Schmuck und Kunst

Hostatostr. 3

65929 Frankfurt

 

Möglichkeiten zum Abendessen am Donnerstag (4.10.) und Freitag (5.10.)

  • „Baseler Eck“, Baseler Platz 7
  • „L ́Osteria Frankfurt“ (italienisch), Speicherstraße 1

  • „Restaurant Persia“ (persisches Grillrestaurant), Esslinger Straße 11

sowie weitere Restaurants in der Nähe (Baseler Straße, Gutleutstraße)

 

Sehenswürdigkeiten in Frankfurt

Auf Sie wartet eine weltoffene Stadt mit historischen und modernen Sehenswürdigkeiten. Kaiserdom und Skyline liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt. International renommierte Ausstellungshäuser bilden zu beiden Seiten des Mains eine einzigartige Kunst- und Kulturmeile, das Museumsufer. Beste Einkaufsmöglichkeiten für jeden Geschmack und ein kulinarisches Angebot, das so vielfältig und international wie die Menschen in dieser Stadt ist, laden Sie zum Verweilen ein.

Die Frankfurter Skyline ist einzigartig. Von der Besucherplattform des Main Towers aus, in 200 Meter Höhe direkt im modernen Bankenviertel gelegen, geht der Blick über die ganze Region. Im historischen Zentrum gehören das Rathaus Römer, der Dom und die Paulskirche zum Pflichtprogramm.

Der Römer ist seit dem 15. Jahrhundert das Rathaus der Stadt Frankfurt am Main und mit seiner charakteristischen Treppengiebelfassade eines ihrer Wahrzeichen. Er ist als Zentrum der Stadtpolitik Sitz der Stadtvertreter und des Oberbürgermeisters. Das mittlere der ursprünglich drei eigenständigen Gebäude am Römerberg ist das eigentliche Haus zum Römer. Unter „Römer“ wird schon seit Jahrhunderten der gesamte Rathauskomplex verstanden.

Der Kaiserdom St. Bartholomäus in Frankfurt am Main ist der größte Sakralbau der Stadt und eine ehemalige Stiftskirche. Er war nie eine Kathedrale im kirchenrechtlichen Sinne einer Bischofskirche. Als einstige Wahl- und Krönungskirche der römisch-deutschen Kaiser ist der Dom eines der bedeutenden Bauwerke der Reichsgeschichte und galt vor allem im 19. Jahrhundert als Symbol nationaler Einheit.
Der heutige Bau ist der dritte Kirchenbau an gleicher Stelle. Seit dem späten 19. Jahrhundert ergrabene Vorgängerbauten lassen sich bis in das 7. Jahrhundert zurückverfolgen. Die Vorgeschichte ist durch die Rolle als sakrales Pendant der Königspfalz Frankfurt eng mit der allgemeinen Geschichte Frankfurts und der Frankfurter Altstadt verbunden. Die jetzige Kirche entstand im Wesentlichen zwischen 1250 und 1514, als der fast vollendete Westturm aus Geldmangel mit einer Notkuppel geschlossen werden musste, die als in Mitteleuropa einzigartige Lösung das Stadtbild über Jahrhunderte prägen sollte.

Erst das 19. Jahrhundert vollendete den – architektonisch immer noch einzigartigen – Turm nach den erhaltenen Plänen des Mittelalters.
Die Paulskirche in Frankfurt am Main ist ein als Ausstellungs-, Gedenk- und Versammlungsort genutzter ehemaliger Kirchenbau. Sie wurde 1789 bis 1833 anstelle der 1786 abgerissenen mittelalterlichen Barfüßerkirche erbaut und diente bis 1944 als evangelische Hauptkirche Frankfurts, welche heute die Katharinenkirche ist. In dem klassizistischen Rundbau des Architekten Johann Friedrich Christian Hess tagten 1848 bis 1849 die Delegierten der Frankfurter Nationalversammlung, der ersten frei gewählten Volksvertretung der deutschen Lande. Die Paulskirche gilt damit neben dem Hambacher Schloss als Symbol der demokratischen Bewegung in Deutschland.
Ohne die Preußen hätte Frankfurt vielleicht nie seinen Palmengarten bekommen. Dessen Grün- dung im Jahr 1868 verdankt die Stadt einer Notlage – und einer mutigen „Bürgerinitiative“. In finanzielle Nöte geriet damals Herzog Adolph von Nassau, dessen Schlosspark in Wiesbaden- Biebrich gut 200 exotische Pflanzen umfasste. Als das Herzogtum 1866 wie Frankfurt von Preußen annektiert wurde, sah sich der adlige Botanicus gezwungen, seine berühmten „Biebricher Wintergärten“ zu veräußern und beauftragte damit Heinrich Siesmayer (1817–1900). Der Kunst- und Handelsgärtner hatte sich unter anderem mit der Gestaltung des Bad Nauheimer Kurparks einen Namen gemacht. Mit der herzoglichen Sammlung schien realisierbar, wovon er schon eine Weile träumte: Nach Vorbildern in Brüssel und London wollte Siesmayer in Frankfurt einen „Südpalast“ errichten, der als Hort fremdländischer Pflanzen zugleich zum Treffpunkt der Gesellschaft würde. Jetzt brauchte er nur noch Mitstreiter – und das nötige Kapital. Beides fand er bei einigen Honoratioren der Stadt, darunter Leopold Sonnemann, Bankier und Begründer der früheren „Frankfurter Zeitung“. Im Mai 1868 bildete man ein Komitee zum Erwerb der Biebricher Wintergärten. Die „Actien“ der am 6. August 1868 gegründeten Aktien-Gesellschaft fanden in der Bürgerschaft derart reißenden Absatz, dass kurz darauf Adolph von Nassaus grüne Schätze für 60.000 rheinische Gulden den Besitzer wechselten.
Die Stadt überließ der Aktiengesellschaft in Erbpacht sieben Hektar Land an der damals noch ländlich geprägten Bockenheimer Straße. Schon Ende 1869 erfolgte der Umzug der Gewächshäuser, und 1870 fand die erste Blumenausstellung statt. Offiziell eröffnet wurde das neue Garten- reich mit seinem prächtigen Ensemble aus Palmenhaus und angeschlossenem Gesellschafts- haus am 16. März 1871 in Anwesenheit des preußischen Kronprinzen.

Drei Jahre später besuchte sogar Kaiser Wilhelm I. den von Bürgern für Bürger kreierten Garten. Die exotischen Pflanzen ebenso wie Konzerte und Bälle, die dort gefeiert wurden, machten ihn bald zur viel gerühmten Attraktion der Stadt.

„Pflanzen, Leben, Kultur“ lautet seit 1997 das Motto des Palmengartens, das auch im Signet die unangefochtene Besonderheit dieses Gartens markiert. Seit seinen Anfängen ist die Frankfurter Traditionseinrichtung ein Ort, an dem es Pflanzen aus allen Teilen der Welt zu entdecken gibt – und zugleich ein Hort der Muse und Musik, der Erholung und anspruchsvollen Geselligkeit, wie schon das Herzstück des Gartens, das historische Gesellschaftshaus mit seiner „Flora“, dem prächtigen Palmenhaus, verriet. Für das Alternativprogramm wurde eine Führung im Palmenhaus gebucht. Der Eintritt beinhaltet den Besuch der Orchideenbörse, bei der man besonders schöne Exemplare erwerben kann.

Das Städel, direkt am Mainufer gelegen, zählt zu den wichtigsten Kunstmuseen der Welt. Im Jahre 1815 von dem Bankier und Handelsmann Johann Friedrich Städel als bürgerliche Stiftung begründet, gilt das Städel heute als älteste und bedeutendste Museumsstiftung in Deutschland.

Die Sammlung des Städel präsentiert Kunstwerke aus sieben Jahrhunderten. Herausragende Gemälde vom Mittelalter bis zur Gegenwart werden durch einen Bestand ausgewählter Skulpturen ergänzt. Sie laden zu einer Zeitreise durch die verschiedenen Jahrhunderte ein und machen Geschichte, Gesellschaft und Alltagskultur der unterschiedlichen Epochen lebendig. Zu den Höhepunkten der Sammlung Alter Meister zählen Arbeiten von van Eyck, Botticelli, Dürer, Cranach oder Holbein sowie Rembrandt und Vermeer. Von namhaften Impressionisten (Monet, Renoir, Degas), über Expressionisten (Kirchner, Beck- mann, Marc und Macke) bis zu wichtigen Vertretern der klassischen Moderne (Picasso, Klee, Dix) bietet das Städel einen einzigartigen Überblick. Gemälde von Yves Klein, Georg Baselitz und Francis Bacon konfrontieren mit Positionen der Nachkriegskunst.

Eine Zeitreise in das frühere Hessen erwartet Besucher im Freilichtmuseum Hessenpark in Neu- Anspach im Taunus. In dem 1974 gegründeten Museumsdorf vermitteln historische Gebäude aus den letzten vier Jahrhunderten einen lebendigen Eindruck vom damaligen ländlichen Leben. Gleich am Eingang des Freilichtmuseums gelangt man auf den Marktplatz mit Fachwerkhäusern und Kaufläden. Die Nordzeile ist eine beeindruckende Rekonstruktion der historischen Fassade des nördlichen Gießener Marktplatzes. Insgesamt wurden über 100 historische Bauwerke in verschiedenen Regionen Hessens abgebaut und im Museum wieder errichtet. Die Besucher können hier beispielsweise Gebäude aus Mittelhessen, Nordhessen, dem Taunus oder der Rhön besichtigen.

Die Palette reicht vom Gutshof über Bauernhäuser bis hin zum Tagelöhnerhaus. Ebenfalls erkunden kann man Handwerksstätten und öffentliche Gebäude wie Schulen, Kirchen und ein Postamt. Alte Handwerkskunst wie Schmieden, Spinnen, Weben und Backen wird in Vorführungen, Dauerausstellungen und Workshops vorgestellt: so können Besucher zum Beispiel im Backhaus ofenfrisches Landbrot probieren, dem Seiler bei der Arbeit zusehen oder sich bei Seminaren und Vorträgen fachliches Wissen über alte Baustoffe aneignen.
Umrahmt wird das Freilichtmuseum Hessenpark von Wäldern, Streuobstwiesen und Äckern, die in traditioneller Art bewirtschaftet werden. Schafe und Schweine, Hühner und Rinder, die von alten Haustierrassen abstammen sowie Esel und Ziegen beleben zusätzlich das Dorfbild. Zwei Windmühlen, ein Weinberg, ein Steinbruch und ein Bergwerksstolleneingang vervollständigen den geschichtlichen Gesamteindruck.

Für das leibliche Wohl des Besuchers gibt es im Freilichtmuseum Hessenpark das Wirtshaus „Zum Adler“. Es bietet traditionelle hessische Spezialitäten an. Rund um den Marktplatz laden zudem verschiedene Geschäfte wie Bäckerei oder Käsehaus zum Bummeln und Einkaufen ein.

Seit Jahren veranstaltet der Fachkreis Armbanduhren im Hessenpark in Zusammenarbeit mit der Hessischen Uhrmacherschule Seminare, die großen Anklang finden.

Das Museum für Uhren, Schmuck und Kunst Frankfurt am Main, kurz als Frankfurter Uhren- und Schmuckmuseum bezeichnet, liegt in Frankfurt-Höchst am Dalbergplatz. Das Museum ist im Glockenspielhaus untergebracht, einer Liegenschaft an der Hostatostraße. Träger des Museums ist der gleichnamige gemeinnützige Verein.

Das Museum zeigt in fünf Ausstellungsräumen Exponate aus mehreren Jahrhunderten. Zur Einordnung der Ausstellungsstücke in ihre jeweilige Epoche werden Waffen, Werkzeuge, Münzen und Fachliteratur der Zeit gezeigt. Die Sammlung umfasst im Detail historische Turmuhren, Taschenuhren aus verschiedenen Ländern, eine Edelsteinschleiferei, gefälschte Objekte und eine chronologische Folge von Uhren aus der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Als Besonderheit zeigt das Museum auch siebenundzwanzig Hemmungsmodelle des Uhrmachermeisters Karl Geitz, dem Gründer der Hessischen Uhrmacher- schule. Zu jedem der Modelle liegen Konstruktionszeichnungen und erläuternde Texte vor.

Der Gründer des Museums, unser DGC-Mitglied Heinz Bauer, ermöglicht den Mitgliedern der DGC den Besuch am Sonntag zum Abschluss unserer Jahrestagung.